Bei diesem Lehrgang geht es ausschließlich um die Erlernung der Tastatur für den Computer – früher bekannt unter dem Begriff Schreibmaschinenkurs. Dabei gibt es auch eine Einführung in die Briefgestaltung, wobei dieser Teil abhängig von der jeweiligen Altersgruppe gestaltet wird.


Fragen, die von den Eltern zu diesem Lehrgang häufig gestellt werden:
Warum sind diese Lehrgänge im Computerzeitalter überhaupt notwendig?

 

  • Alle Eingaben in den Computer erfolgen nur über die Tastatur und nicht über die Maus.
  • Wir erlernen das 10-Finger-Blindschreiben, was eine außerordentliche Zeitersparnis nicht nur im späteren Beruf, sondern auch schon für den Schulalltag bedeutet.
  • Angefangen von kleinen Texten, Ausarbeitungen, Vorträgen, Referaten oder später Bachelor-, Diplom- oder Masterarbeiten kann man durch diese Fertigkeit nicht nur Zeit, sondern auch viel Geld sparen, indem man diese Arbeiten selbst schreibt und nicht in Fremdauftrag geben muss. 
  • Hauptmotiv für das Erlernen der Tastatur ist zweifellos der spätere Beruf. In allen Bereichen sind Computer im Einsatz. Mehr als 2/3 aller Beschäftigten arbeiten mit dieser modernen Technik. Welcher Bewerber hat wohl die größeren Chancen auf einen Arbeitsplatz, bei dem Schreibkompetenz erwartet wird? Nicht ohne Grund stellen wir unseren Teilnehmern entsprechende Leistungszertifikate oder Teilnahmebescheinigungen aus.
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Was sind diese Zertifikate 7 oder 8 Jahre nach Beendigung dieser Kurse noch wert?


Sehr viel, wenn es um die Vorauswahl für einen Arbeitsplatz geht. Welcher Unternehmer stellt jemanden für einen PC-Arbeitsplatz ein ohne diese Fertigkeit? Wohl nur, wenn er keinen besseren Bewerber zur Verfügung hat. Auch bei ihm ist Zeit Geld. Es macht einen großen Unterschied, ob jemand souverän mit der Tastatur umgehen und somit erheblich Zeit sparen kann. Die Dienstleistung kann damit auch günstiger angeboten werden. Die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens steigt.


Welche Altersgruppe wird unterrichtet?


Wir unterrichten Schüler der Klassen 2 bis 13 sowie auch interessierte Erwachsene.

 

Warum beginnen wir schon im Grundschulalter?


Gegenfrage: Wann erlernt man am besten ein Musikinstrument? Je früher man einsteigt, desto sicherer wird man später im Umgang sein. Unsere Empfehlung ist, dass alle Schüler bis zur 6. Klasse spätestens diese Fertigkeit besitzen sollten.

 

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  • Sobald die Kinder das Alphabet erlernt haben, können sie ohne Probleme die Computertastatur richtig bedienen. Hierbei haben wir schon ab der 2. Klasse Erfolge erzielt.
  • Entscheidend in diesem Alter ist vor allem der Zeitfaktor. Schüler ab der 7. Klasse besuchen nur noch selten unsere Kurse. Sie haben an mehreren Tagen der Woche nachmittags lange Unterricht und können unsere Kurszeiten schlecht wahrnehmen. Ein Kurs nach der 8. Stunde ist für diese Altersgruppe meist nicht mehr zumutbar bzw. häufig auch aufgrund von Busverbindungen nicht mehr möglich.
  • Unterschätzt werden darf auch nicht die beginnende Pubertät, die nicht selten zu „0-Bock“-Reaktionen und Äußerungen wie „Ich kann doch schon schreiben.“ (wohlgemerkt: im 2-Finger-Suchsystem) führt.
  • Ein weiterer positiver Effekt ist die Verbesserung der Rechtschreibung, womit man nach unserer Auffassung so jung wie möglich beginnen sollte. Dabei geht es uns auch um das konzentrierte und richtige Abschreiben einzelner Wörter, was immer wieder ein Problem nicht nur der jüngeren Schüler ist. In den letzten Jahren haben auch viele Schüler mit Lese- und Rechtschreibschwäche erfolgreich an unseren Kursen teilgenommen. Denn diese Art des Schreibens macht bekanntlich allen mehr Spaß als das Schreiben mit der Hand. Spaß ist ja – wie wir alle wissen – eine wichtige Motivation für Erfolg.
  • Jüngere Schüler müssen außerdem nicht umlernen – vom 2-Finger-Suchsystem auf das 10-Finger-Blindschreiben. Ich denke dabei an viele Erwachsene, die dazu nicht mehr so gut in der Lage sind. Nicht selten sind auch die jüngeren Schüler die fleißigeren und damit am Ende auch die besseren Teilnehmer.

 

Verlernen die Grundschüler das Maschinenschreiben nicht wieder?


Wenn es verlernt wird, wurde es nie richtig gelernt. Das Geheimwort heißt „Üben“ wie beim Fahrradfahren, Schwimmen oder Erlernen eines Musikinstruments.


Wie oft muss geübt werden?


Die Teilnehmer benötigen unterschiedlich viel Zeit. Für den einen sind 10 Minuten täglich optimal. Ein anderer übt dreimal in der Woche, um zum gleichen Ergebnis zu kommen. Ziel sollte sein, die erlernten Buchstaben zur nächsten Stunde blind und annähernd fehlerfrei zu schreiben. Das Tempo kommt mit der Regelmäßigkeit der Anwendung. Ein Schüler, der die Tastatur schon in der Grundschule erlernt hat, ist erfahrungsgemäß im späteren Leben schneller als diejenigen, die es sich erst später angeeignet haben.


Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es in der Grundschule?

 

  • Es gibt auch in der Grundschule kleine Ausarbeitungen und Texte, die man über den PC anfertigen kann. Das kann durchaus auch in Absprache mit dem Lehrer erfolgen. Oder üben Sie mit Ihrem Kind ein Diktat am Computer, später können es auch Vokabeln in Englisch, Französisch oder Spanisch sein.
  • Selbst Ihr privater Schriftverkehr kann von Ihrem Kind abgeschrieben werden. Es gibt genügend Möglichkeiten zum Üben etwas Passendes zu finden.
  • Wer das 10-Finger-Blindschreiben einmal richtig gelernt hat, verlernt es nie wieder.


Mit welcher Technik erlernen wir das 10-Finger-Blindschreiben?


Wir verwenden bunte elektronische Schreibmaschinen mit einer Blindtastatur. Diese Schreibmaschinen sind eine Spezialanfertigung vom Werk eigens für unsere Kurse. Die Teilnehmer können keine Buchstaben auf der Tastatur erkennen und können auch nicht löschen. Diese Möglichkeiten haben wir am Laptop oder PC nicht. Somit müssen die Schüler blind schreiben und sich außerdem konzentrieren lernen. Zur besseren Orientierung erhalten die Teilnehmer für die ersten Stunden einen Spickzettel. Durch das regelmäßige Üben zu Hause werden die Handgriffe wie beim Autofahren automatisiert und machen unseren Spickzettel im Laufe des Kurses überflüssig.

 

Was mache ich, wenn ich keine Blindtastatur zu Hause habe?

 

  • Zum Üben reicht ein normaler PC oder ein Laptop. Ein Internetanschluss oder ein Lernprogramm sind nicht notwendig. Bei der Verwendung von Tablets empfiehlt sich der Anschluss einer separaten Tastatur.
  • Nehmen Sie ein weißes Blatt Papier, befestigen es mit Klebeband oberhalb der Tastatur. Dieses deckt die Tastatur ab. Ihre Kinder legen die Finger unter dem Blatt auf die Tastatur auf. Stellen Sie auf dem PC ein Schreibprogramm (z. B. Word) ein. Der Bildschirm wird danach ausgeschaltet.
  • Die Augen Ihrer Kinder sind links neben der Tastatur auf dem Spickzettel bzw. auf dem Buch, aus dem es abzuschreiben gilt.
  • Beim Laptop klappen Sie das Display etwas ab, so dass Ihr Kind weder auf die Tastatur noch auf den Bildschirm schauen kann.

 

Was heißt „blind“ schreiben?


Richten Sie bitte den Arbeitsplatz Ihres Kindes so ein, dass sich links neben der Tastatur das Lehrbuch befindet. Oberhalb des Lehrbuches liegt der Spickzettel (diesen bitte nur so lange verwenden, wie die Buchstaben erlernt werden). Die Augen sind ausschließlich auf Lehrbuch und Spickzettel und nicht auf Tastatur und Bildschirm gerichtet. Wir beobachten und schreiben Buchstabe für Buchstabe und nicht Wort für Wort. So können die kompliziertesten Worte auch von den Kleinen richtig geschrieben werden.

 

Welches Lehrmaterial verwenden wir?

 

  • Nichts geht im Leben wirklich gut ohne Spaß und Freude. So spiegelt sich der Inhalt unseres Lehrbuches auch im Namen „tastafun“ wieder.
  • Es gibt bei uns keine langweiligen Buchstabenübungen. Wir beginnen gleich mit ersten Wörtern und Sätzen.
  • Um ein langweiliges Abschreiben zu vermeiden, wurde unser Lehrbuch durch Märchen, Rätsel, Lückentexte ect. ergänzt. So haben wir zum Beispiel in einem Abschreibtext Tiernamen versteckt oder in einem anderen europäische Hauptstädte (etwas für die Größeren). Redewendungen sind zu ergänzen, Märchen zu erkennen, Rätsel zu lösen. Wir können Weihnachtsbäume und Ostereier gestalten, ja sogar kleine Figuren mit der Schreibmaschine schreibend malen. Für jede Altersgruppe ist etwas dabei.
  • Sie finden im Lehrbuch auch genügend Übungstexte für zu Hause.
  • Wer etwas für seine Rechtschreibung tun möchte, kann jede Menge Übungsmöglichkeiten mit den entsprechenden Auflösungen auf der letzten Seite nutzen.
  • In diesem Lehrbuch wurden viele Anregungen unserer Lehrer verarbeitet, die stets zentrales Thema unserer Schulungen waren und sind. Sie finden außerdem Texte von kreativen Schülern, die Teilnehmer an unseren Tastaturlehrgängen waren.
                     TASTAFUN

 

Wo findet der Kurs statt?


Kursort ist zu 99 % die jeweilige Schule des Kindes. Bei geringeren Teilnehmerzahlen legen wir auch Schulen zusammen. Darüber werden Sie aber informiert. Sollte in der Schule kein Raum zur Verfügung stehen, greifen wir auf Räumlichkeiten anderer Einrichtungen in der Nähe der Schule zurück. Das ist aber zum Glück die Ausnahme.


Wie lange dauert der Lehrgang?


Der Lehrgang umfasst 15 Veranstaltungen mit jeweils 90 Minuten. Die Kurse werden in der Regel 14-tägig durchgeführt, wobei wir darauf achten, dass Kurse, die im Dezember bis Februar beginnen, möglichst noch im aktuellen Schuljahr beendet werden. Natürlich muss das seitens der Schule auch möglich sein. So kann es passieren, dass zwei oder drei Veranstaltungen eingeschoben werden oder – wenn organisatorisch machbar – der Kurs im 2. Halbjahr wöchentlich stattfindet.


Was kostet der Lehrgang?


Wir haben verschiedene Zahlungsmodalitäten. Die Unterrichtsgebühren können auch monatlich bezahlt werden. Sie betragen ab 12 Euro monatlich. Warum ab? Die Schulen, Städte und Gemeinden haben manchmal auch die Möglichkeit (leider noch zu selten), unsere Kurse finanziell zu unterstützen, so dass der Kurspreis, den Sie zu zahlen haben, durchaus variieren kann. Genaueres dazu erfahren Sie im persönlichen Gespräch mit unseren Mitarbeitern. Eltern, die finanziell schwächer gestellt sind, haben auch die Möglichkeit, Unterstützung vom Jobcenter zu erhalten. Das ist jedoch von Ort zu Ort unterschiedlich; deshalb muss sich hierzu jeder selbst sachkundig machen.

 

Sie erhalten in der Schule Ihres Kindes für unsere Lehrgänge entsprechende Interessentenscheine. Füllen Sie diesen Schein bei Interesse im letzten Teil aus. Vergessen Sie bitte nicht, Ihre Telefonnummer anzugeben, da wir sonst mit Ihnen keinen Kontakt aufnehmen können und der Schein unbearbeitet bleibt. Eine E-Mail-Adresse allein reicht nicht aus.
Den Kurstag sowie die Zeit legen wir erst fest, wenn wir von allen Interessenten die aktuellen Schulschlusszeiten und den Beginn der Nachmittagsaktivitäten kennen. Diese werden berücksichtigt und müssen auf den Anmeldungen vermerkt werden.
Sollte Ihre Schule keine Interessentenscheine von uns bekommen haben, nehmen Sie bitte mit uns persönlich Kontakt auf.

ISL - Institut für Schreibtechnische Lehrgänge

Meuselwitzer Straße 45

07546 Gera

Tel.: 0365 7129019

Fax:  0365 7129242

E-Mail: info@isl-gera.de

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